Eine erfolgreiche Saison 2017/18 neigt sich so langsam dem Ende zu, und so steigt nach dem spielfreien Osterwochenende am Samstagabend tatsächlich bereits das letzte Heimspiel der „Erschdn“. Wollen wir hoffen, dass es das letzte überhaupt in der Bezirksoberliga bleiben wird. Denn wenn ab Herbst wieder der Ball durch die Mittelschulhalle fliegt, will man sich ganz klar in der Landesliga etablieren. Vorher gilt es, die letzten beiden Spiele in der BOL so richtig auszukosten, und nicht zuletzt jagt man ja auch noch einem Rekord hinterher. Die Mannschaft von Andreas Dörr hat schon jetzt eine außergewöhnliche Runde gespielt, ein verlustpunktfreier Aufstieg wäre aber gewiss das i-Tüpfelchen. Mit der Landesliga-Reserve der HSG Lauf/Heroldsberg trifft man auf ein Team, das über einige Spieler mit Landesligaerfahrung verfügt. So etwa die Ehler-Brüder oder Philipp Nöth, die allesamt wissen, wie man Handball spielt. Das taten sie besonders gut gegen die direkten Konkurrenten aus dem vorderen Tabellendrittel, und so setzte die Spielgemeinschaft vor allem mit Siegen in Schwabach und Ansbach echte Ausrufezeichen. Dafür hat man auffallend oft gegen die vermeintlichen Außenseiter wie Feuchtwangen, Stadeln, oder wie zuletzt den Tuspo aus Nürnberg, Federn gelassen. Das Hinspiel war mit 35:28 am Ende zwar eine klare Sache, allerdings konnte die HSG die Partie zum 18:19 offen gestalten. Klar wird das Spiel am Samstag ohne große sportliche Bedeutung sein, jedoch besitzen beide Mannschaften sicherlich den Ehrgeiz, etwas für ihre Saisonstatistik zu tun und die beiden Punkte einzufahren. Man kann davon ausgehen, dass uns an diesem letzten Heimspiel noch einmal eine ansehnliche Partie erwartet.

Das volle Programm

Ihr letztes Saisonspiel bestreitet am Samstag die Roßtaler „Vierte“. Der designierte Meister der Bezirksklasse Staffel 2 empfängt um 15:30 Uhr den Tabellenfünften SV Rednitzhembach. Im Anschluss um 17:30 Uhr müssen die Jungs der 2. Mannschaft Frustbewältigung betreiben. Nach der ärgerlichen Niederlage am vergangenen Spieltag gegen Kernfranken II hat das Team von Jochen Pelz den Aufstieg in die BOL aller Voraussicht nach verspielt. Nichtsdestotrotz bleibt ein Restfunken Hoffnung, und so zählt einzig und allein ein Sieg gegen den Post SV Nürnberg II, bevor es am letzten Spieltag zum Schlusslicht nach Weißenburg geht. Ebenfalls ihr vorletztes Saisonspiel bestreiten die Roßtaler Damen am Sonntag um 17 Uhr. Mit einem Sieg gegen den TSV Schnelldorf könnte man punktemäßig mit diesem gleichziehen. Abschließend geht es am kommenden Sonntag zu den Damen vom ESV Flügelrad, die man tabellarisch ebenfalls hinter sich lassen könnte. Die Roßtaler „Dritte“ rundet den Spieltag mit ihrem letzten Auftritt in eigener Halle um 19 Uhr gegen den TSV Johannis ab. An ihrem 3. Tabellenrang wird sich so oder so nichts mehr ändern. Das Team um Marvin Hermann beschließt am Wochenende darauf eine wieder einmal äußerst solide Saison beim TSV Falkenheim.

Bericht: Manuel Erben

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